Für eine menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten in Teltow

Die Stadt Teltow hat sich 2019 der Bewegung SEEBRÜCKE angeschlossen und bekennt sich u.a. für eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Vor diesem Hintergrund ist es irritierend, dass die Stadt Teltow die weitere Nutzung der Gemeinschaftsunterkunft in der Oderstraße nur befristet verlängert und bislang noch keine alternativen, dezentralen Unterbringungsmöglichkeiten anbietet.

150 Bewohner*innen, davon größtenteils Familien mit kleinen Kindern, sind damit perspektivisch von einem Auszug betroffen.

In einem Artikel der Potsdamer Neueste Nachrichten bezieht unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna Emmendörffer Position:

https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/streit-um-teltower-fluechtlingsheim/25964530.html

Zudem wird berichtet, dass Corona-bedingte Hygienemaßnahmen durch den Betreiber nicht sichergestellt sind und der Landkreis Potsdam-Mittelmark dem bislang tatenlos zusieht.

Wir fordern den Landkreis und die Stadt auf, die vorgeschriebenen Maßnahmen zu ergreifen und damit insbesondere die Gesundheit von Risikogruppen zu schützen.

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