08. Mai 1945: Wir erinnern an…

… das Ende des 2. Weltkriegs und das Ende des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zwölf Jahre lang hatte Deutschland unfassbares Leid über die Menschheit gebracht. Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden von Deutschen ermordet. Die endgültige Niederlage der nationalsozialistischen Massenmörder war, wie Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede 1985 sagte, ohne Frage ein „Tag der Befreiung“. Der 8. Mai ist für uns deshalb ein Datum, das uns mit Dankbarkeit gegenüber den Ländern erfüllt, die das nationalsozialistische Regime besiegten und damit ein demokratisches Deutschland erst möglich machten. Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands war der erste Schritt hin zu Freiheit und Menschenrechten, auch wenn es bis 1989 dauern sollte, bis diese in ganz Deutschland erkämpft wurden.

Der 08. Mai 1945 in Teltow

Auch in Teltow war der 08. Mai 1945 ein Tag der Befreiung: Eigentlich war die Rote Armee schon vor dem 08. Mai in Teltow (die 7. Ukrainische Gardepanzerarmee kam am 22. April), aber da die Brücken nach Berlin über den Teltowkanal gesprengt wurden, kam in der Region TKS zu recht heftigen Kämpfen, denen die vielen Soldaten auf den Ehrenhainen in Teltow und Ruhlsdorf (siehe Bild unten) zum Opfer fielen, aber auch Zivilisten.

Das Beitragsbild (siehe oben) mit dem Grabstein auf dem Teltower Friedhof ist hier getöteten Zwangsarbeitern aus Polen, der damaligen UdSSR, den Niederlanden, Frankreich, der Tschechoslowakei und Lettland gewidmet.

Teltow, Friedhof Ruhlsdorf: Ehrendenkmal für Gefallene der Roten Armee

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